Weißer Marlin angeln: der Millionen-Fisch, den bis 2001 niemand sicher erkannte
In Ocean City im US-Bundesstaat Maryland treffen sich seit 1974 jedes Jahr Hochseeangler zum White Marlin Open (russische Wikipedia); die Stadt nennt sich laut englischer Wikipedia „White Marlin Capital of the World“. 2019 nahmen laut russischer Wikipedia 3500 Menschen teil, ausgezahlt wurden 6,1 Millionen Dollar — 1,5 Millionen davon für einen einzigen Weißen Marlin von 36 kg. 2016 erfüllte laut englischer Wikipedia nur ein Fisch das Mindestgewicht von 70 Pfund; die Crew fiel durch einen Lügendetektortest, und dem Bootseigner wurden 2,8 Millionen Dollar verweigert. Und doch konnte bis 2001 niemand sicher sagen, wie viele Weiße Marline es überhaupt gibt: Ein Teil der gezählten Fische war laut englischer Wikipedia eine andere Art. Dieser Artikel handelt vom Weißen Marlin, *Kajikia albida* — englisch white marlin, französisch makaire blanc, spanisch aguja blanca oder marlín blanco, italienisch marlin bianco, portugiesisch marlim-branco, japanisch ニシマカジキ (nishimakajiki).
Der Fisch, der zwei Fische war
Der Doppelgänger heißt Rundschuppen-Speerfisch, *Tetrapturus georgii* (englisch roundscale spearfish). Laut englischer Wikipedia wurde der Weiße Marlin häufig für ihn gehalten — und umgekehrt —, was die Bestandszahlen beider Arten vermutlich verfälscht hat. Erst 2001 zeigten Forscher des Guy Harvey Research Institute der Nova Southeastern University in Florida mit Erbgut-Tests, dass es zwei deutlich verschiedene Arten sind. Mit bloßem Auge geht es auch, aber nur aus der Nähe, an zwei Stellen: Erstens an den Schuppen — beim Rundschuppen-Speerfisch ist ihr vorderes Ende breit und rund, daher der Name; beim Weißen Marlin sind sie steifer, laut russischer Wikipedia vorn zugespitzt, mit ein oder zwei harten Spitzen am Hinterrand. Zweitens am Abstand zwischen After und Afterflosse: Beim Speerfisch liegt der After weit vor der Flosse, mehr als die Hälfte ihrer Länge entfernt (englische Wikipedia); beim Weißen Marlin ist der Abstand viel kleiner als die halbe Höhe der ersten Afterflosse, laut russischer Wikipedia das 0,18- bis 0,39-Fache. Die russische Wikipedia nennt Schuppenform und diesen Abstand die entscheidenden Merkmale, um die Marline überhaupt auseinanderzuhalten.
Auch der Name hat gewechselt. Der kubanische Zoologe Felipe Poey beschrieb den Fisch 1860 als *Tetrapturus albidus* — in derselben Gattung wie die Speerfische, darunter der Mittelmeer-Speerfisch (englische, russische Wikipedia). Erst 2006 stellten Collette und Kollegen ihn nach genetischen Untersuchungen in die neue Gattung *Kajikia*, zusammen mit seiner nächsten Verwandten, dem Gestreiften Marlin (*Kajikia audax*) aus dem Indopazifik (englische Wikipedia). Die deutsche Wikipedia nennt die beiden Schwesterarten: der eine im Atlantik, der andere im Indopazifik.
Woran du ihn erkennst
Er ist ein mittelgroßer Marlin (englische Wikipedia): laut russischer Wikipedia kleiner als Blauer Marlin und Segelfisch, aber deutlich größer als die Speerfische. Der Körper ist lang gestreckt und seitlich zusammengedrückt, der Schnabel dick, lang und im Querschnitt rund, der Nacken erhöht (russische Wikipedia), die Schwanzflosse deutlich gegabelt und sichelförmig. Das auffälligste Merkmal ist die erste Rückenflosse: vorn hoch — höher als der Körper — und vorne abgerundet, dann fällt sie laut russischer Wikipedia auf Höhe des zwölften Strahls steil ab und läuft niedrig fast über den ganzen Rücken. Auch die Brustflossen sind lang, breit und an der Spitze abgerundet; die schmalen Bauchflossen sind etwa so lang wie die Brustflossen (deutsche, russische Wikipedia). Die Seitenlinie ist gut sichtbar und macht über der Brustflosse einen Buckel (englische Wikipedia). Die Haut trägt sehr kleine, spitze Schuppen, auch auf dem Schnabel, und erinnert laut deutscher Wikipedia etwas an die eines Hais.
Die Farbe: oben blauschwarz, die Flanken silberweiß und braun gesprenkelt, der Bauch silberweiß; manchmal laufen mehr als 15 Reihen undeutlicher weißlicher Streifen über den Körper (FishBase). Die deutsche Wikipedia beschreibt den Rücken als sattes Dunkelblau, meist mit 16 bis 22 schmalen, hellen Sattelbinden, die Flanken oft bräunlich gewölkt. Die erste Rückenflosse ist dunkelblau mit schwarzen Punkten, Brust- und Schwanzflosse sind schwarzbraun (FishBase). Wie andere Marline kann er die Farbe laut russischer Wikipedia je nach Erregung ändern. Kiemenreusen hat er nicht, dafür kleine, aber scharfe Zähne (englische Wikipedia, FishBase), und statt einer Schwimmblase laut englischer Wikipedia kleine, blasenförmige Kammern, die ihre Aufgabe übernehmen. Jungfische von etwa 12 cm tragen noch eine segelförmige Rückenflosse mit Augenflecken (deutsche Wikipedia) — die russische zählt vier davon, die mit dem Wachstum verschwinden.
- Größe: FishBase nennt 300 cm Gesamtlänge als Höchstmaß, 210 cm als übliche Länge und 82,5 kg als schwerstes veröffentlichtes Gewicht. Laut russischer Wikipedia ist das der Rekord der International Game Fish Association, gefangen am 8. Dezember 1979 vor Brasilien. Im kommerziellen Langleinenfang dominieren Fische von 130 bis 210 cm (russische Wikipedia). Die Weibchen werden größer (FishBase).
Im Mittelmeer: ein Irrgast
Der Weiße Marlin ist ein Fisch des Atlantiks: laut FishBase von etwa 45° Nord bis 45° Süd im Südwestatlantik und bis 35° Süd im Südostatlantik, dazu im Golf von Mexiko und in der Karibik (englische Wikipedia). Die deutsche Wikipedia zieht die Nordgrenze zwischen Cape Hatteras und der Biskaya, die Südgrenze zwischen Mar del Plata und der Kapregion Südafrikas; schon im Ärmelkanal sei er sehr selten. Die Grenzen wandern mit den Jahreszeiten: Nur in der warmen Saison der jeweiligen Halbkugel erreicht er höhere Breiten (FishBase, russische Wikipedia). Und das Mittelmeer? FishBase schreibt, Funde aus dem Mittelmeer und aus der Bretagne gingen offenbar auf wenige verirrte Einzeltiere zurück; die englische und die russische Wikipedia sagen dasselbe. Die deutsche, italienische und finnische Wikipedia sind großzügiger: Er komme selten im westlichen Mittelmeer vor. Die italienische nennt ihn „selten in den italienischen Meeren“.
Wer im Mittelmeer einen Marlin am Haken hat, hat deshalb meist einen anderen: den Mittelmeer-Speerfisch, *Tetrapturus belone*, den einzigen Marlin, der sein ganzes Leben im Mittelmeer verbringt, und dem diese Serie eine eigene Gruppe widmet. Die italienische Wikipedia vergleicht die beiden direkt: Der Weiße Marlin hat einen längeren Schnabel, einen abgerundeten vorderen Rückenflossenlappen, viel längere Brustflossen und auf den Flanken zahlreiche senkrechte Streifen von lila bis himmelblau. Wie man ihn fängt, sei ähnlich wie beim Speerfisch. Wie häufig er im Mittelmeer tatsächlich auftaucht, nennt keine der Quellen — keine Zahl, keine Saison, kein Revier.
Wo er steht und was er frisst
- Wasser: meist über der Sprungschicht, in tiefem, blauem Wasser von über 100 Metern mit einer Oberflächentemperatur über 22 °C und 35 bis 37 Promille Salzgehalt; über weiten Teilen seines Lebensraums laufen Strömungen von 0,5 bis 2 Knoten (FishBase). FishBase gibt 0 bis 150 Meter Tiefe an, meist 0 bis 100. Seichteres Wasser unter 100 Metern und Temperaturen unter 22 °C meidet er laut deutscher Wikipedia.
- Struktur: Laut englischer Wikipedia findet man ihn nahe Bänken, Untiefen und Canyons; die deutsche nennt Wassermassen-Grenzen, Auftriebszonen, Abbruchkanten und unterseeische Schluchten — und Strömung mache ihm nichts aus. Laut russischer Wikipedia jagt er oft über unterseeischen Erhebungen.
- Tauchgänge: Er taucht in V- oder U-förmigen Bögen bis etwa 200 Meter tief nach Beute. Für das kalte, dunkle Wasser hat er größere Augen und kann Augen und Gehirn gezielt wärmen (englische Wikipedia).
- Nahrung: Fische und Kalmare (FishBase). Die englische Wikipedia nennt Fliegende Fische, kleine Thune, Goldmakrelen und Kalmare, die deutsche Heringe, Makrelen, Barsche und sogar kleinere Haie, die portugiesische Bonito und Sepien. Laut russischer Wikipedia fraß er im Golf von Mexiko vor Florida und Mississippi kleine Thune der Gattungen *Euthynnus* und *Auxis*, vor Nordostbrasilien vor allem die Brachsenmakrele (*Brama brama*) und einen Kalmar, der in jedem zweiten Magen steckte. Die meisten Beutetiere waren dort höchstens 8 cm lang, in jedem Magen lagen nur ein oder zwei — der größte war eine Schlangenmakrele von 40 bis 73 cm.
- Jagd: Er macht seine Beute laut deutscher Wikipedia mit Schlägen seines Schnabels fluchtunfähig. Weil sein Magen klein ist, jagt er laut russischer Wikipedia den ganzen Tag in kleinen Portionen. Manchmal jagt er gemeinsam mit anderen Raubfischen, um effizienter zu fressen (englische Wikipedia).
- Atmung: Er ist ein Stauatmer — er muss ständig schwimmen, um zu atmen (englische Wikipedia). Ein markierter Fisch tauchte laut englischer Wikipedia nach 474 Tagen 6517 km vom Markierungsort entfernt wieder auf.
- Feinde: Weißer Hai, Makohaie und die kleinen Zigarrenhaie, die ihm Löcher in die Haut schneiden (deutsche Wikipedia); an Haken und Netzen hängende Marline fressen laut englischer Wikipedia Haie, Grindwale und Orcas.
Laichen im Sommer, über tiefem Wasser
Zum Laichen zieht er laut FishBase in subtropische Gewässer, am meisten im Frühsommer, über tiefem, blauem Hochseewasser bei 20 bis 29 °C; die deutsche Wikipedia nennt 24 bis 29 °C. Als Laichgebiete nennt die englische Wikipedia den Golf von Mexiko, die Mona-Passage, das Wasser südwestlich der Bermudas und nordwestlich von Grand Bahama, die russische die Bahamas, die Bermudas und die Südostküste Brasiliens — vor Nordostbrasilien im April bis Juni. Er laicht laut russischer Wikipedia einmal im Jahr, und zwar paarweise; ein Massenlaichen wurde nie beobachtet. Ein Weibchen trägt laut englischer Wikipedia 190 000 bis 586 000 Eier, laut russischer 418 675 bis 877 150. Er wächst sehr schnell und kann laut englischer Wikipedia 15 Jahre und älter werden.
Wie man ihn fängt — und was du wissen solltest
FishBase führt ihn als Sportfisch und als gering kommerziell genutzt. Rund 90 % des jährlichen Fangs gehen laut englischer Wikipedia als Beifang an Langleinen und in Stellnetze, die für andere Fische ausgelegt sind. Die deutsche Wikipedia nennt ihn einen berühmten Sportfisch, der beim Hochseeangeln durch gewaltige Luftsprünge auffällt; Langleinen fangen ihn laut deutscher Wikipedia nur zwischen 25 und 175 Metern Tiefe — ein gezielter Schutz sei also möglich, weil andere begehrte Fische tiefer gehen. Die finnische Wikipedia nennt ihn bei Sportanglern bewundert und gefürchtet: Beim Biss könne er einem unachtsamen Angler die Rute aus den Händen reißen. In den USA ist der Fang von Marlinen laut englischer Wikipedia nur Freizeitanglern erlaubt.
Das Freilassen ist schwieriger, als es aussieht. Laut englischer Wikipedia erschöpfen Drill, Handhabung, Abhaken und Freilassen einen Weißen Marlin so sehr, dass er in bis zu 32 % der Fälle keinen Auftrieb mehr halten kann. Empfohlen werden Circle Hooks, die sich schneller lösen lassen. In den US-Gewässern des Atlantiks, des Golfs von Mexiko und der Karibik muss der Fisch im Wasser, längsseits des Boots bleiben; ihn aus dem Wasser zu heben, erhöht das Sterberisiko nach dem Freilassen laut Forschung um rund 30 % (englische Wikipedia: die Forschung läuft noch).
⚠️ Was folgt, ist ein Schluss aus seiner Biologie, keine Quellenangabe: Ein Fisch, der über der Sprungschicht in blauem Wasser über 22 °C jagt, an Abbruchkanten, Canyons und Strömungsgrenzen steht und kleine Beutefische frisst, wird dort gesucht, wo warmes, tiefes Wasser auf Struktur trifft. Im Mittelmeer ist er nach allem, was die Quellen sagen, ein Irrgast — wer dort einen Marlin fängt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen Mittelmeer-Speerfisch. Wer glaubt, einen Weißen Marlin zu haben: im Wasser lassen, fotografieren — Rückenflosse, Brustflossen und den Bauch an der Afterflosse —, Circle Hook lösen, zurücksetzen. Und weil der Schnabel verletzen kann: Hände weg vom Schnabelende.
Für die Küche: FishBase nennt das Fleisch von ausgezeichneter Qualität, verkauft wird es frisch und gefroren. Die finnische Wikipedia vergleicht es mit Kalbfleisch; am wertvollsten seien die Längsmuskeln entlang der Wirbelsäule. FishBase stuft ihn als harmlos ein. Greenpeace hat ihn laut russischer Wikipedia auf seine rote Liste der Meeresfrüchte gesetzt — Arten aus dem Supermarkt mit hohem Überfischungsrisiko. Und laut italienischer Wikipedia kann ein parasitischer Ruderfußkrebs, *Gloiopotes ornatus*, auf ihm sitzen. Mindestmaße, Fangmengen und Rückwurfpflichten regelt jedes Land selbst — prüfe sie vor Ort.
Sieben Widersprüche, offen stehen gelassen
- Gibt es ihn im Mittelmeer? FishBase, die englische und die russische Wikipedia: nur wenige verirrte Einzeltiere. Die deutsche, italienische und finnische Wikipedia: selten im westlichen Mittelmeer. Die niederländische Wikipedia: Er kommt im Mittelmeer vor — ohne Einschränkung.
- Wie bedroht ist er? FishBase: „Least Concern“, nicht gefährdet, bewertet am 1. Mai 2021. Die russische Wikipedia: 2011 als „gefährdet“ eingestuft, 2022 zurück auf „nicht gefährdet“, weil der Bestand in drei Generationen nicht stark genug gesunken sei. Die englische Wikipedia: auf der Liste der gefährdeten Arten seit 2007. Die deutsche: „am Rand der Ausrottung“.
- Wie viele Strahlen hat die Rückenflosse? FishBase: keine Stacheln, 43 bis 52 Weichstrahlen. Die deutsche Wikipedia: 43 bis 52 Hartstrahlen. Die englische: meist 28 bis 46. Die russische: 38 bis 46 in der ersten Rückenflosse.
- Ab wann geschlechtsreif? Die deutsche Wikipedia: ab etwa 1,3 m. Die russische: 139 cm (Männchen) und 147 cm (Weibchen). Die englische: 153,2 cm und 189,9 cm. FishBase: 164 cm, Spanne ab 130 cm.
- Wo laicht er? Die englische Wikipedia: in warmem, tropischem Wasser nahe dem Äquator — und nennt dann den Golf von Mexiko, die Bermudas und die Bahamas, die weit nördlich davon liegen. FishBase: Er zieht dafür in subtropische Gewässer. Und die Eizahl: 190 000 bis 586 000 (englische) gegenüber 418 675 bis 877 150 (russische Wikipedia).
- Einzelgänger oder Gruppe? Die englische Wikipedia: Er bleibt meist für sich. Die portugiesische: ein Einzelgänger, der nur zum Laichen Paare bildet. Die finnische: Er zieht in kleinen Schwärmen. Die deutsche: Er jagt einzeln oder in lockeren Verbänden.
- Wie begehrt bei Anglern? Die deutsche Wikipedia: ein berühmter Sportfisch, die finnische: bewundert und gefürchtet, die englische: eine Millionen-Dollar-Angelei. Die niederländische Wikipedia: In der Sportfischerei werde wenig auf ihn gejagt.
Fünf Namen, die zum falschen Fisch führen
- „Speerfisch“ und „копьеносец“. Die deutsche Wikipedia nennt ihn im Text „diesen Speerfisch“, die russische führt ihn als атлантический белый копьеносец, „atlantischer weißer Speerträger“. Speerfische im engeren Sinn sind aber die Arten der Gattung *Tetrapturus* — darunter der Rundschuppen-Speerfisch, mit dem er verwechselt wurde, und der Mittelmeer-Speerfisch. Die russische Wikipedia nennt als zweiten Namen eindeutiger белый марлин, „weißer Marlin“.
- „Marlim-azul“ und „espadarte-meca“. Die portugiesische Wikipedia zählt als weitere Namen des Marlim-branco auch marlim-azul und espadarte-meca auf. Marlim-azul ist aber der Blaue Marlin, und espadarte ist auf Portugiesisch der Schwertfisch. Eindeutig sind marlim-branco und, laut GBIF, agulhão-branco.
- „Espadon“. Auf Französisch führt GBIF ihn unter anderem als Espadon — so heißt aber der Schwertfisch, *Xiphias gladius*, dem diese Serie eine eigene Gruppe widmet. Eindeutig ist makaire blanc (de l’Atlantique).
- „Aguglia imperiale“. Die italienische Wikipedia beschreibt ihn als „sehr ähnlich“ der aguglia imperiale — das ist der Mittelmeer-Speerfisch. Und aguglia allein ist im Italienischen der Name des Hornhechts. Auf Sizilianisch führt GBIF für den Weißen Marlin Augghia pilligrina und Augghia peddirina. Eindeutig ist marlin bianco.
- „Weiß“ — oder „westlich“? Der japanische Name ニシマカジキ heißt wörtlich „westlicher Makajiki“: マカジキ (makajiki) ist auf Japanisch der Gestreifte Marlin, seine Schwesterart aus dem Indopazifik. Das „weiß“ gibt es dort nicht. Auf Griechisch führt GBIF nur „Marlinos Atlantikou“, „Marlin des Atlantiks“ — was ebenso gut der Blaue Marlin sein könnte, dem diese Serie eine eigene Gruppe widmet.
Bleibt die Frage, mit der jeder Artikel dieser Serie anfängt: wann. Tiefe, Beute und Jagdweise stehen oben, und sie stehen fest. Was sich jeden Tag ändert, ist alles andere — und ob ein Tag auf dem Wasser lohnt, entscheidet sich genau dort. Das rechnet StrikeAhead aus: Es nimmt die Bedingungen an deinem Wasser und sagt dir, wann sich der Weg lohnt. Und weil man blaues Wasser, Kanten und Strömungsgrenzen nicht vom ersten Tag an lesen kann, sagt dir StrikeAhead Pathfinder, mit wem du hinausfährst: kuratierte Guides und Skipper, vor dem Listing persönlich geprüft — Lizenz und Versicherung —, mit verifizierten Fängen statt Werbefotos, ohne bezahltes Ranking und für dich als Angler ohne Vermittlungsgebühr.